“Neuer” Kodex: Die Vertreterzunft hängt an die große Glocke was für Online-Vermittler längst Standard ist

Auf Platz 1 der unbeliebtesten Berufe hält sich wacker der Versicherungsvertreter. Die landläufige Meinung ist, dass er seine Kunden austrickst und ihnen etwas aufschwatzen will.

Nun will die Versicherungsbranche etwas gegen den schlechten Ruf ihrer Vertreter tun. Ein Kodex soll nun retten, was die Branche mit der Art ihrer Provisionsanreize selbst vermasselt hat: das bereits vor der Finanzkrise geschwundene Vertrauen der Kunden soll wieder hergestellt werden.

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Assekuranz klagt über Komplexität der neuen Eigenkapitalvorschriften

„Monster mit drei Köpfen“

Aus der Versicherungsbranche werden eigentlich selten große Klagen laut. Doch seit bekannt ist, dass ab Januar 2013 ein neues Regelwerk für die Eigenkapitalausstattung der Unternehmen in Kraft tritt, sind die Wortmeldungen zahlreich. Die neuen Regeln sollen Versicherer in Europa transparenter und krisenfester machen. Von der neuen Vorschrift namens Solvency 2 ist vom „Monster mit drei Köpfen“ oder dem „Dilemma, das die Branche spaltet und das Anlageportfolio erschüttert“ die Rede. Die Assekuranz äußert starke Bedenken über Komplexität und Kosten des Vorhabens. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die anderen europäischen Aufsichtsbehörden möchten damit für Krisensicherheit und Transparenz im europaweiten Versicherungs- und Finanzmarkt sorgen. Damit soll sichergestellt werden, dass Versicherer den Verpflichtungen gegenüber den Kunden jederzeit nachkommen können.

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Naturkatastrophen mit Sicherheit

Naturkatastrophen – ein paar Eckdaten:

Schäden weltweit:
3,3 Millionen Menschen seit 1970
1,7 Billionen Euro seit 1970
schätzungsweise 70 Milliarden Euro in 2010
(davon 13,2 Milliarden Euro versichert)

(Quelle: Natural Hazards, UnNatural Disasters: The Economics of Effective Prevention)

Anzahl:
derzeit etwa acht große Katastrophen pro Jahr
(seit 1980 verdreifacht)

Top-Gefahren:
Sturm und Hagel (Anteil ungedeckter Schäden: über 50 Prozent)
Hochwasser (Anteil ungedeckter Schäden: 84 Prozent)

Ursache:
fast ausschließlich der Mensch
(vor allem durch Klimaerwärmung – seit Beginn der Aufzeichnungen vor 130 Jahren ist 2010 global das wärmste Jahr)

Prognose:
dramatische Zunahme in den kommenden Jahrzehnten

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55 EUR für 15 EUR Deal bei der Autoversicherung

Der 73% Sparen Deal bei Groupon / City Deal

Sparen mit FinanceScout24 bei Groupon / City Deal

Seit heute Nacht läuft eine FinanceScout24 Aktion mit Groupon / CityDeal. Dabei hat der Autobesitzer die Möglichkeit, mit 15 Euro Einsatz 55 Euro über einen Gutscheincode zurück zu bekommen. Meines Erachtens ist das eine hervorragende Chance für alle, die ihr Ersparnispotenzial bei der Autoversicherung schon ermittelt haben und es entweder zu gering ausfiel oder aus anderen Gründen Zweifel bestanden, den Abschluss zu tätigen.

Der Deal kommt zustande und die Aktion läuft noch bis Sonntag. Zum Einlösen des Gutscheins muss der Kunde über eine Landingpage. Für den Abschluss hat er bis 31.12.2010 Zeit. Die 55 Euro bekommt der Kunde nach Vertragsbestätigung per Verrechnungs-Scheck von FinanceScout24 zugeschickt.

PKV-Sondertarif als Rettungsring für Bilanzen der Versicherer?

Porsche, Pool und PKV – Privilegien gehören zum Lebensstandard vieler Besserverdiener. Auch hinsichtlich des Versicherungsschutzes wollen sie das volle Programm. Die Privatversicherten genießen Sonderbehandlungen, ihre Assekuranzen profitieren von hohen Prämien. Doch was, wenn von den einst so solventen Kunden plötzlich nur noch offene Forderungen übrig bleiben? Fakt ist: Die PKV muss zahlen, wenn der Versicherte Notfallversorgung braucht – Schwangerschaften und Geburten inbegriffen. Egal ob der Beitrag gezahlt ist oder nicht.

Diese Regelung lässt die PKV-Gesellschaften sauer aufstoßen. Viele Nichtzahler und hohe Behandlungskosten schlagen sich negativ auf ihre Bilanzen nieder. Ein geplanter Spezial-Tarif soll den Karren aus dem Dreck ziehen. Er soll mit 100 Euro pro Monat unterhalb des Basistarifs liegen und fällig werden, wenn der ursprünglich vereinbarte Beitrag nicht mehr bezahlt werden kann. Lediglich Notfälle wären damit gedeckt.

PKV-weit werden 150.000 Nichtzahler verzeichnet. Erwartet werden Beitragsausstände – also offene Forderungen – in Höhe von 300 Mio. Euro bis Ende 2010!

Beamte, Selbständige und Angestellte mit einem Jahreseinkommen von über 49.950 Euro können in die PKV wechseln. Den Markt der 8.8 Mio. privatversicherten Bundesbürger teilen sich 64 PKV-Versicherer auf. Die Central lockte im Wettbewerb mit Dumpingpreisen, musste dann aber die Konsequenzen ziehen. Mittlerweile erhalten bestimmte Berufsgruppen wie Gastwirte und Kioskinhaber bei dem Kölner Unternehmen keinen Schutz mehr.

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