« | Home | »

Wenn die Taler in den Taschen klingen

Von FinanceScout24 | 22.Dezember 2011

Teilen

Weihnachten naht: Schneezauber, süßes Gebäck, gemütliches Beisammensein – und Geschenke! Wer Geld bekommt, dem fallen sofort etliche Möglichkeiten ein, um es auszugeben. Doch zum Spontan-Kaufrausch gibt es auch Alternativen.

Was tun mit all dem Geld?
Oh du geldreiche Weihnachtszeit! Im Dezember sitzen die Scheine lockerer als in jedem anderen Monat. Wir beschenken die Lieben, gönnen uns Gaumenfreuden an den Festtagen und spenden für soziale Zwecke. Das alles kostet Geld. Aber meistens bekommen auch wir das ein oder andere Geldgeschenk von Oma, Tante oder anderen lieben Verwandten. Manch einem wird die besinnliche Zeit sogar mit einem betrieblichen Weihnachtsgeld versüßt. In Summe häuft sich oft ein stolzer Betrag an. Da stellt sich die Frage: Was fangen wir am besten damit an?

Aus Klein mach Groß
Wie wäre es damit, das Extrageld nicht nur für spontane Einkäufe zu verwenden, sondern gewinnbringend zu investieren? Auf Zinskonten mehren sich Geldgeschenke aus der Weihnachtszeit und Sie können inzwischen in Ruhe überlegen, was Sie später damit anfangen möchten. Egal, ob Sie Geld auf einem Tagesgeldkonto mit der damit verbundenen Flexibilität anlegen möchten oder auf einem Festgeldkonto für einen bestimmen Zeitraum zu einem gesicherten Zinssatz: Der zusätzliche Gewinn lohnt sich.

Blick in die Zukunft
Der Geldsegen zu Weihnachten kann auch eine Lücke in der Altersvorsorge schließen und den Leistungsumfang aufstocken. Wer seinen Lebensstandard auch in Zukunft halten möchte, hat Vorteile, wenn er noch dieses Jahr handelt. Ab 2012 kommen neue Regelungen auf die Verbraucher zu.

Vorteile für Schnellentschlossene:
Änderungen in der Altersvorsorge ab 2012

  • Sie erhalten bei Neuabschlüssen von Renten- und Lebensversicherungen in 2011 noch einen Garantiezins von 2,25 Prozent. Im nächsten Jahr reduziert sich der Prozentsatz auf 1,75 Prozent.
  • Aufgrund der Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre wird ab 2012 auch die Altersgrenze für Riester-, Rürup- und die betriebliche Altersvorsorge angehoben – vom 60. auf das 62. Lebensjahr. Eine Auszahlung der vollen staatlich geförderten Rente mit frühestens 60 Jahren ist nur noch bei Verträgen möglich, die vor 2012 abgeschlossen werden.
  • Auch bei Kapitallebensversicherungen und Einmalauszahlungen privater Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht gilt die Erhöhung der Altersgrenze: Wer nach 2005 einen Vertrag unterzeichnete, konnte bisher frühestens mit Vollendung des 60. Lebensjahrs und einer Vertragsmindestlaufzeit von 12 Jahren steuerlich begünstige Auszahlungen erhalten. Der Vorteil: Lediglich die Hälfte der Differenz zwischen Auszahlung und Beiträgen wurde besteuert. Neuverträge ab 2012 erlauben dies erst ab einem Alter von 62 Jahren.

In sinnvolle Versicherungen investieren
Nicht so spannend wie Shoppen, aber sinnvoll für diejenigen, die individuelle Bedürfnisse absichern wollen: Mit Geldgeschenken zum Jahresende können Krankenzusatzversicherungen zur Aufstockung der gesetzlichen Leistungen finanziert werden: in den Bereichen Zahnersatz, Krankenhausaufenthalt oder ambulante Behandlung mit Naturheilverfahren.

Übrigens: Wenn Sie einen kleinen Teil Ihres Extragelds zurückbehalten, können Sie sich davon immer noch etwas Feines direkt kaufen. So erhalten Sie sich das schöne Gefühl von Weihnachten und haben den Großteil trotzdem sinnvoll angelegt.

 

Themen: Finanzratgeber | Kein Kommentar »



Kommentare