Das große Zittern hat begonnen – so sparen Sie trotzdem Heizkosten

Heizkosten sparen Dass Frauen schneller frieren als Männer ist mehr als ein Mythos. Schuld ist zum einen ihr eher ungünstiges Verhältnis von Körperoberfläche zu Körpervolumen. Sie geben dadurch relativ gesehen mehr Wärme ab als ein Mann – toll in der Sommerhitze, aber nicht bei arktischen Temperaturen. Erschwerend kommt hinzu, dass ihre innere Heizung, das gut durchblutete Muskelgewebe, längst nicht einen so großen Anteil ausmacht wie bei den Herren der Schöpfung. Keine idealen Voraussetzungen also, um die Heizkosten zu senken. Findige Frauen können aber trotzdem einiges tun, um zu sparen, ohne zu frieren.

Am stärksten machen sich natürlich bauliche Maßnahmen wie eine bessere Gebäudedämmung oder neue Fenster auf der Heizkostenabrechnung bemerkbar – nur handelt es sich dabei nicht gerade um Sofortmaßnahmen. Diese gibt es aber auch – wir stellen die effektivsten vor:


1. Richtig lüften:

      Der Feind lauert vor dem Fenster: Damit sich die Winterluft gar nicht erst in Boden und Wänden festsetzen kann, sollten die Fenster in der kalten Jahreszeit nicht gekippt, sondern regelmäßig für ein paar Minuten zum Stoßlüften geöffnet werden.

2. Richtig heizen:
Im Schnitt empfinden die meisten Menschen eine Temperatur von 20 Grad in Wohn- und Arbeitsräumen als angenehm – für Frostbeulen dürfen es ein bis zwei Grad mehr sein. Heizen Sie dabei aber nur Räume, in denen Sie sich aktuell aufhalten, auf Wohlfühltemperatur. Die anderen Zimmer sollten ein paar Grad darunter liegen. Bei einer Abwesenheit von mehreren Tagen empfiehlt sich dagegen eine Raumtemperatur von 12 bis 15 Grad.

3. Geeignete Thermostate:
Die Investition in moderne Thermostate lohnt sich, da diese meist präziser arbeiten als ihre Vorfahren. Dabei gilt: Der Energieverbrauch ist umso geringer, je genauer ein Thermostatventil die gewünschte Raumtemperatur einhalten kann. Besonders praktisch sind programmierbare Thermostate, mit denen Sie Ihrem Wohnzimmer rechtzeitig vor Feierabend automatisch einen Wärmeschub verpassen können.

4. Wärmestau vermeiden:
Den frisch gewaschenen Pulli mal eben über der Heizung zu trocken, ist keine gute Idee. Nur bei einem freistehenden Heizkörper kann die warme Luft ungehindert im Raum zirkulieren. Auch der Thermostat sollte nicht bedeckt sein. Ähnlich nachteilig wie der nasse Pulli: ein Vorhang oder Möbel, die die Heizung verdecken.

5. Heizung entlüften
Ein Heizkörper, der neben Wasser auch noch Luft enthält, kann nicht die volle Leistung bringen. Mit einem Entlüfterschlüssel können Sie das Ventil öffnen und die Luft entweichen lassen. Aber Achtung, nach der Luft kommt das Wasser – schützen Sie Ihren Boden am besten, indem Sie ein altes Handtuch unter das Ventil halten. Weiterer Pluspunkt: Auch das nervige Glucksen, das beim Lesen und Schlafen störte, dürfte nun verschwunden sein.

6. Warm anziehen:
Drei Pullover und fünf Paar Socken gleichzeitig? Nicht sehr attraktiv. Allerdings hilft es, wenn die Kleidung der Jahreszeit angepasst wird und das Lieblings-T-Shirt auf seinen Einsatz im Frühling warten muss.

7. Gasanbieter wechseln:
Den Gasanbieter zu wechseln, ist heutzutage kein großer bürokratischer Aufwand mehr und kann große Einsparungen mit sich bringen. So lohnt es sich, regelmäßig Angebote zu vergleichen.

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