Richtig grillen: So kommen Sie unfallfrei durch die BBQ-Saison

Problemlos durch die BBQ-Saison Von Terrassen und Balkonen steigen die ersten Rauchsäulen auf, die BBQ-Saison hat begonnen! Wer richtig grillen will, muss aber ein paar Dinge beachten – besonders wenn das sommerliche Vergnügen unfallfrei ablaufen soll. Passiert trotzdem ein Grillunfall, springt zwar je nach Schaden und Verursacher die Hausratversicherung oder die Haftpflichtversicherung ein. Oft ist der entstandene Verlust aber mit Geld kaum zu ersetzen.

Richtig grillen beginnt schon, längst bevor die Kohlen glühen: Achten Sie beim Kauf Ihres Grills unbedingt auf ein TÜV-Siegel. Müssen Sie das Gerät selbst zusammenbauen, halten Sie sich genau an die Anleitung – lockere Schrauben und schiefe Beine tragen nicht gerade zur Standfestigkeit bei. Für diese ist auch ein möglichst ebener Boden wichtig. Richtig grillen bedeutet zudem die Entscheidung für das geeignete Zubehör. So sorgen lange Griffe beim Grillbesteck für den nötigen Abstand zum Feuer. Schließlich ist die Wahl des Grilltyps ein wesentlicher Faktor: Gas- und Elektrogrills produzieren nicht den gefährlichen Funkenflug, der beim Holzkohlegrill kaum vermeidbar ist.

Aber auch mit einem Holzkohlegrill lässt sich natürlich richtig grillen. Hier kommt es vor allem auf den geeigneten Grillanzünder an. Flüssige Brandbeschleuniger, insbesondere Benzin und Spiritus, geben nicht nur dem Grillgut einen unangenehmen Geschmack, ihre Verwendung ist vor allem auch höchst risikoreich. Stichflammen und gefährliche Gaswolken vermeiden Sie, indem Sie zu festen Grillanzündern, beispielsweise in Brikettform, greifen. Wenn Sie zusammen mit Kindern richtig grillen wollen, sollten Sie am besten noch weitere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Insbesondere jüngere Kinder sind vom Feuer fasziniert, können die Gefahr aber noch nicht einschätzen – lassen Sie sie nie unbeaufsichtigt in die Nähe des Grills. Als schnelle Brandlöscher empfehlen sich zudem ein Eimer mit Sand sowie eine Löschdecke, die sie griffbereit haben sollten.

Sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch mal ein Grillunfall passieren, kann der richtige Versicherungsschutz die Betroffenen zumindest finanziell auffangen:

  • Hausratversicherung: Springt ein, wenn Haushaltsgegenstände kaputtgehen. Mit entsprechender Außenversicherungsklausel zahlt sie sogar, wenn sich der Grillunfall beispielsweise am Baggersee ereignet.
  • Haftpflichtversicherung: Zieht der Grillunfall das Eigentum oder die Gesundheit anderer in Mitleidenschaft, deckt sie die Schadensersatzansprüche.
  • Forderungsausfallversicherung: Kann der Verursacher etwaige Schadensersatzansprüche weder mit einer eigenen Haftpflichtversicherung noch mit dem Privatvermögen begleichen, springt die Forderungsausfallversicherung des Betroffenen ein.
  • Private Unfallversicherung: Kommt der Verursacher selbst zu schaden, kann er – je nach den konkreten Konditionen – eine Einmalleistung im Ernstfall, eine lebenslange Unfallrente und Krankentagegeld beziehen.
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