Ein Muslim spült doch ab

Ein Unfallgeschädigter erhielt von der gegnerischen Seite keine Leistung für eine nötige Haushaltshilfe – die zuständige Sachbearbeiterin begründete dies mit dem muslimischen Glauben des Opfers, welcher ihm verbiete, im Haushalt mitzuhelfen. Doch jetzt hat sich das Blatt gewendet:

Was bisher geschah

Ein älterer Herr war mit dem Fahrrad unterwegs, wurde von einem Auto angefahren und dabei schwer verletzt: Schädel-Hirn-Trauma, ein Monat Koma und weitreichende Folgen des Unfalls bis heute. Die Versicherung des Unfallverursachers zahlte rund 90.000 Euro Schmerzensgeld und Schadensersatz. Bis hier entspricht das der Standardabwicklung eines Verkehrsunfalls. Bizarr wurde es allerdings, als der Fachanwalt des Opfers zusätzlich einen Haushaltsführungsschaden geltend machte. So wird im Versicherungsdeutsch die Leistung genannt, die ein Geschädigter erhält, der aufgrund seiner Verletzungen im Haushalt auf fremde Hilfe angewiesen ist.

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Assekuranz klagt über Komplexität der neuen Eigenkapitalvorschriften

„Monster mit drei Köpfen“

Aus der Versicherungsbranche werden eigentlich selten große Klagen laut. Doch seit bekannt ist, dass ab Januar 2013 ein neues Regelwerk für die Eigenkapitalausstattung der Unternehmen in Kraft tritt, sind die Wortmeldungen zahlreich. Die neuen Regeln sollen Versicherer in Europa transparenter und krisenfester machen. Von der neuen Vorschrift namens Solvency 2 ist vom „Monster mit drei Köpfen“ oder dem „Dilemma, das die Branche spaltet und das Anlageportfolio erschüttert“ die Rede. Die Assekuranz äußert starke Bedenken über Komplexität und Kosten des Vorhabens. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die anderen europäischen Aufsichtsbehörden möchten damit für Krisensicherheit und Transparenz im europaweiten Versicherungs- und Finanzmarkt sorgen. Damit soll sichergestellt werden, dass Versicherer den Verpflichtungen gegenüber den Kunden jederzeit nachkommen können.

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Versicherungsabschluss ist nicht gleich Abschluss

Der Erfolg eines Verkäufers hängt zu 20 Prozent von fachlichem Wissen und zu 80 Prozent von seinen zwischenmenschlichen Fähigkeiten ab. Dabei ist egal ob es sich um einen „Vorweg“-Außendienstmitarbeiter oder um einen Allianz-Vertreter handelt. Denn Entscheidungen werden weniger nach rationalen Fakten, als durch Intuition oder Bauchgefühl gefällt. Doch egal ob gute Beratung oder die Empathie des Maklers den Kunden zum Versicherungsabschluss bewogen haben – Zweifel sind im Nachhinein nicht ausgeschlossen. Kündigt der Versicherungsnehmer frühzeitig, geht dem Vermittler auch die Provision flöten.

Für jeden Makler wäre daher ein Blick in die Glaskugel wünschenswert, der ihm verrät, ob die Provision tatsächlich verdient ist oder ob der Kunde im Nachhinein abspringt.

Diese Prognose will nun ein jüngst veröffentlichtes Tool im Internet wagen. Der Stornowahrscheinlichkeitsrechner des Maklerpools Blau Direkt soll die Wahrscheinlichkeit abschätzen, mit der Verträge vorzeitig gekündigt werden.

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Studien: Was bringt die Zukunft?

… oder: „Trau´ keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast“

Redewendungen haben oft einen wahren Kern und gerade diese ist altbekannt. Wenn es um Studien geht, möchte man meinen, das Wörtchen „repräsentativ“ habe nur einen Sinn – nämlich die kontroversen Ergebnisse diverser Volksbefragungen glaubhafter zu machen. Andernfalls könnte man sich über manche Aussagen der Deutschen schon am Kopf kratzen.

Eine Befragung braucht einen Fragesteller und einen Befragten. Damit nicht Subjektivität die Antworten der Probanden beeinflusst, gibt es feste Regeln, namentlich die „Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung“. Sie sollen ein objektives und glaubhaftes Ergebnis rechtfertigen. Soweit zur Theorie. Dass das trotzdem nicht immer funktioniert oder – wenn man so will – nicht immer so funktionieren soll, zeigt der Vergleich zweier recht junger Studien über die Einschätzung der Deutschen zur wirtschaftlichen Situation. Entscheidend für das Ergebnis ist offensichtlich nicht nur wer die Studie angefertigt, sondern vor allem wer sie in Auftrag gegeben hat.

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Einzigartig: FinanceScout24-Quickcheck zeigt mögliche Ersparnis auf.

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