Fahrradhelmpflicht – sinnvoll oder störend?

Fahrradhelmpflicht sinnvoll oder störend_300x200Der BGH hat entschieden, dass für Radfahrer keine Fahrradhelmpflicht besteht. Damit sind Radler auch nicht für möglicherweise erlittene Kopfverletzungen durch einen Unfall verantwortlich zu machen, selbst wenn sie keinen Helm tragen. Dennoch ist das Gericht der Ansicht, dass ein ordentlicher und verständiger Mensch dafür sorge, dass er keine Schäden erleidet. Aktuell tragen aber nur wenige Radfahrer einen Helm. Soll die Bundesregierung nun eine Fahrradhelmpflicht einführen oder geht die Freiheit der Radfahrer vor?

Ärzte sind für Fahrradhelmpflicht

Eine der ersten Reaktionen nach der Entscheidung zur Fahrradhelmpflicht kam vom Präsidenten der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery. Gegenüber der „Passauer Neuen Presse“ sprach er sich, „aus medizinischen Gründen“, für die Einführung einer Helmpflicht für Fahrradfahrer aus. Ein Fahrradhelm kann gefährliche Kopfverletzungen verhindern und Leben retten. Doch nach Informationen von „RP Online“ tragen aktuell nur rund 15 Prozent der Radfahrer freiwillig einen Helm – das Sicherheitsbewusstsein scheint gering zu sein. Eine Unfallversicherung kann zwar helfen, die Folgen einer Kopfverletzung zu bewältigen, die Ärztekammer würde aber gerne bei der Prävention ansetzen. Doch ist eine Helmpflicht wirklich das richtige Mittel?

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Das Rentenkonto: Grundlage der Alterseinkünfte

Rentenkonto Grundlage der Alterseinkünfte_300x200Vielen ist mittlerweile bekannt, dass eine gute Altersvorsorge mehrschichtig aufgebaut sein sollte. Neben einer möglichen betrieblichen Vorsorge bilden besonders die gesetzliche und eine zusätzliche private Altersvorsorge das Grundgerüst des Renteneinkommens. Das Fundament dieses Gerüsts ist für die meisten Arbeitnehmer ihr gesetzliches Rentenkonto. Daher sollten die Renteninformationen stets im Auge behalten werden. Nur wenn ein lückenloses Rentenkonto besteht, kann die Versicherung so die Renten berechnen, damit der Begünstigte auch bekommt, was verdient wurde. Darauf weist auch die Deutsche Rentenversicherung hin.

Rentenkonto und Renteninformationen prüfen

Viele der 42 Millionen Renteninformationen, die jährlich an alle über 27-jährigen Versicherten mit mindestens fünf Beitragsjahren versendet werden, sind lückenhaft. Dabei ist das Rentenkonto die Berechnungsgrundlage für die spätere Altersrente. Stimmen einzelne Daten nicht, kann die Rente niedriger ausfallen, als eigentlich verdient. Gesetzlich Rentenversicherte sollten daher ihre Renteninformationen regelmäßig prüfen und fehlende Zeiten nachmelden, damit der Versicherungsträger die Rente berechnen kann, ohne dass bestehende Ansprüche vergessen werden.

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So machen Sie Ihre Altersvorsorge insolvenzsicher

Sichere Geldanlage trotz Insolvenz_300x200Eine sichere Geldanlage besteht im besten Fall aus mehren Säulen: Sie können beispielsweise Ihr Erspartes auf einem Festgeldkonto für sich arbeiten lassen und zusätzlich Fonds erwerben. Aber was passiert, wenn das Unternehmen, von dem Sie Aktien besitzen, pleitegeht? Und was hat es für Folgen, wenn Ihr Kreditinstitut Insolvenz anmelden sollte?

Was passiert bei einer Bankenpleite mit Ihrem Geld?

Zunächst lässt sich feststellen, dass Ihr Geld auf einem Girokonto, Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto relativ sicher ist. So gibt es eine gesetzliche Einlagensicherung, die Ihnen im Fall einer Bankeninsolvenz bis zu 100.000 Euro erstatten kann. Zusätzlich zu diesem Notfallplan haben so gut wie alle Privatbanken in Deutschland eine freiwillige Einlagensicherung: In einem Fonds wird dafür ausreichend Geld angelegt, damit Sie im schlimmsten Fall Ihr Kapital vollständig zurückbekommen. In der Regel sind also weitaus mehr als 100.000 Euro geschützt.

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Stetig gegen die Rentenlücke

Stetig gegen die Rentenlücke_300x220Viele Menschen wissen über die private Altersvorsorge nur, dass man sie benötigt, um eine möglicherweise drohende Rentenlücke im Alter zu schließen. Doch wann sollte man mit dem Vorsorgen beginnen? Schon während der Ausbildung? Zum Berufsstart? Bei ausreichendem Gehalt? Und was machen Menschen, die erst spät merken, dass das Geld im Alter knapp werden könnte? Hier finden Sie Antworten.

So viel Geld im Alter sollte es sein

Der Übergang vom Berufs- in das Rentenleben ist in den meisten Fällen mit einer Verringerung des monatlichen Einkommens verbunden. Zum Ende des Berufslebens erhält ein Arbeitnehmer in der Regel und im Vergleich zu seinem Lebensdurchschnittseinkommen ein hohes Gehalt. Die Rente fällt im Vergleich dazu häufig deutlich geringer aus. Die Differenz zwischen dem letzten Gehalt und der ersten Rente wird als Rentenlücke bezeichnet. Ist die Rentenlücke zu groß, kann der gewohnte Lebensstil nicht gehalten werden, im schlimmsten Fall ist ein Umzug oder der Verkauf lieb gewonnener Wertstücke notwendig. Eine private Altersvorsorge sollte daher so gestaltet werden, dass die Rentenlücke auf ein erträgliches Maß reduziert und genügend Geld im Alter vorhanden ist – oder die Lücke sogar komplett geschlossen wird.

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Krankenversicherung: Sparpotenzial Tarifwechsel

Krankenversicherung Sparen mit neuem Tarif_300x200Manche Privatpatienten bekommen irgendwann Probleme mit dem steigenden Krankenversicherungsbeitrag. Auch wenn Renteneintritt oder andere Ereignisse die finanzielle Situation verändern, können die Beiträge das monatliche Budget überlasten. Versicherte denken dann nicht selten über einen Wechsel in die gesetzliche oder eine andere private Krankenversicherung nach. Dabei ist ein einfacher Tarifwechsel beim bisherigen Versicherer häufig die bessere Lösung.

Tarifwechsel kann Hunderte Euro sparen

„Stiftung Warentest“ hat eine Leserumfrage durchgeführt. Diese ergab, dass Versicherte, die einen Tarifwechsel vollzogen haben, dadurch zwischen 100 und 500 Euro beim Krankenversicherungsbeitrag sparen konnten. Der Tarifwechsel ist einer Kündigung der privaten Versicherung und der anschließenden Neuversicherung bei einem anderen Anbieter vorzuziehen, weil so die aufgebauten Altersrückstellungen nicht verfallen. Bei einem neuen Versicherer müssen Kunden mit hohen Beiträgen rechnen. So müssen die über die Jahre angesammelten Altersrückstellungen, welche bei der alten Versicherung vergleichsweise niedrige Beiträge ermöglichten, nach einem Wechsel neu aufgebaut werden. Auch ein Wechsel aus der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht immer möglich, weil die gesetzlichen Kassen Menschen über 55 Jahren nicht erstmalig versichern.

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