Wandelanleihen: Zwitter aus Anleihen und Aktien

Wandelanleihen Anleihe und Aktie in einem_300x240Wandelanleihen fristen in Deutschland ein Nischendasein. Es ist also nicht verwunderlich, wenn Sie noch nie von dieser Wertpapierart gehört haben – vielen Privatanlegern geht es nicht anders. Bislang nutzen vor allem einige Großanleger Wandelanleihen, um Depots zu erweitern, wie die „FAZ“ in ihrer Online-Ausgabe kürzlich berichtete. Im Zuge des aktuellen Zinstiefs rückt diese festverzinsliche Wertpapierart jedoch immer mehr in den Fokus von Privatanlegern.

Wandelanleihen sind Zwitter zwischen Aktien und Anleihen

Wandelanleihen, im Englischen Convertible Bonds genannt, sind festverzinsliche Wertpapiere, die in der Regel eine begrenzte Laufzeit haben. Insoweit entsprechen sie den herkömmlichen Unternehmensanleihen. Das besondere an den „Wandlern“, wie sie von Profis genannt werden, ist, dass sie innerhalb einer bestimmten Frist in Aktien des ausgebenden Unternehmens umgewandelt werden können. Wie viele Anteile der Inhaber für eine Wandelanleihe erhält, ist in der Regel fest definiert. Wenn der Kurs der zugrundeliegenden Aktie vor Ablauf der Wandlungsfrist stark gestiegen ist und über dem Wandlungskurs steht, profitiert der Inhaber bei einer Umwandlung entsprechend.

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Kapitalerträge: Steuern sparen und einschätzen

Kapitalerträge Steuern sparen und kennen_300x200Zur Mehrung Ihres Vermögens und für Ihre Altersvorsorge kann es sich richtig lohnen, Kapital in einer Geldanlage arbeiten zu lassen. Allerdings werden die Kapitalerträge aus den diversen Finanzprodukten besteuert: Ein genauer Blick ist daher wichtig, um die steuerlichen Abzüge von der Rendite richtig einschätzen zu können. Zusätzlich können sich Möglichkeiten bieten, wie Sie Steuern sparen.

Steuern und Abgaben auf Kapitalerträge

Für Kapitalerträge über dem Sparerpauschbetrag von 801 Euro pro Jahr müssen Sie eine Abgeltungssteuer von 25 Prozent zahlen. Zusätzlich werden Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer fällig, wie unter anderem die Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH) erklärt. Solche Erträge können zum Beispiel sein:

  • Zinsen eines Girokontos, Festgeldkontos oder Tagesgeldkontos.
  • Dividenden aus Wertpapieren, also der Anteil vom Gewinn einer Aktiengesellschaft, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird.
  • Der Gewinn, den Sie beim Verkauf eines Wertpapiers machen, der sogenannte Wertzuwachs.
  • Kapitalerträge aus Kursgewinnen (Rendite) von Fonds, ETFs und anderen Anlageprodukten.

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Privatpatienten sollten Leistungen vergleichen

Privatpatienten sollten Leistungen prüfen_300x200Die private Krankenversicherung ist sehr vielseitig: Die Auswahl an unterschiedlichen Tarifen ist enorm und selbst innerhalb der Tarife können Privatpatienten teilweise individuelle Wünsche zu Leistungen umsetzen lassen. Ein einfacher Preisvergleich reicht da allein häufig nicht aus, um den optimalen Versicherer und Tarif zu finden, denn auch die Leistungen sollten den Erwartungen entsprechen. Letztlich stellt somit das Preis-Leistungs-Verhältnis die wohl beste Entscheidungshilfe dar.

Diese Leistungen sollten es sein

Das Spektrum der Leistungen von privaten Krankenversicherungen ist groß. Kunden finden sowohl günstige Tarife, welche im Leistungsumfang ungefähr der gesetzlichen Versicherung entsprechen, Tarife, die noch darunter liegen und solche, die einen besonders weitreichenden Umfang haben. Auf einige Standard-Leistungen sollten zukünftige Privatpatienten allerdings nicht verzichten, nur um die Beiträge zu drücken, berichtet das „Handelsblatt“. Ein guter Tarif einer privaten Krankenversicherung sollte demnach Folgendes bieten:

  • Chefarztbehandlung im Krankenhaus mit Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer
  • Ein umfangreicher und wenn möglich offener Hilfsmittelkatalog ermöglicht, dass Versicherte vom medizinischen Fortschritt profitieren und neue Behandlungen oder Medikamente von der Versicherung akzeptiert werden.
  • Es sollte möglichst keine Beschränkung für die Anzahl psychotherapeutischer Sitzungen geben, die übernommen werden. Falls doch, sollten 50 Sitzungen pro Jahr die Untergrenze sein.
  • Wer flexibel bleiben möchte, sollte eine Option auf Höherversicherung vereinbaren. Durch sie können Privatpatienten Leistungen später aufstocken, ohne dass eine erneute Gesundheitsprüfung erforderlich wird.
  • Leistungen für Vorsorge und Impfungen sollten mindestens auf dem Leistungsniveau der gesetzlichen Krankenversicherung liegen.

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Auf Feinheiten bei der Unfall-Definition achten

Feinheiten bei der Unfall-Definition_300x200Eine private Unfallversicherung erweitert die Leistungen der gesetzlichen Police, welche sich fast ausschließlich auf Arbeitsunfälle bezieht, wie der Spitzenverband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) informiert. Doch auch bei den privaten Versicherern ist nicht jeder Unfall gleich ein Versicherungsfall – feine Unterschiede bei der Unfall-Definition können für Überraschungen sorgen. Versicherte sollten daher beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung genau hinsehen.

Eigenbewegungsschäden absichern

Besitzer einer privaten Unfallversicherung fühlen sich im Alltag oft sicherer: Die Police kommt in vereinbarter Höhe für die Folgen von Unfällen auf und kann so die finanzielle Existenzgrundlage von Versicherten und deren Familien absichern. Doch geleistet wird nur, wenn ein Versicherungsfall eintritt, welcher der Unfall-Definition genau entspricht. Diese Definition lautet nach Informationen der „SZ“ wie folgt: „Ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis“. Das bedeutet aber, dass Verletzungen ohne Außeneinwirkung, zum Beispiel das Stolpern über die eigenen Füße oder eine Sportverletzung ohne Fremdeinwirkung, nicht automatisch versichert sind.

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Fahrradhelmpflicht – sinnvoll oder störend?

Fahrradhelmpflicht sinnvoll oder störend_300x200Der BGH hat entschieden, dass für Radfahrer keine Fahrradhelmpflicht besteht. Damit sind Radler auch nicht für möglicherweise erlittene Kopfverletzungen durch einen Unfall verantwortlich zu machen, selbst wenn sie keinen Helm tragen. Dennoch ist das Gericht der Ansicht, dass ein ordentlicher und verständiger Mensch dafür sorge, dass er keine Schäden erleidet. Aktuell tragen aber nur wenige Radfahrer einen Helm. Soll die Bundesregierung nun eine Fahrradhelmpflicht einführen oder geht die Freiheit der Radfahrer vor?

Ärzte sind für Fahrradhelmpflicht

Eine der ersten Reaktionen nach der Entscheidung zur Fahrradhelmpflicht kam vom Präsidenten der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery. Gegenüber der „Passauer Neuen Presse“ sprach er sich, „aus medizinischen Gründen“, für die Einführung einer Helmpflicht für Fahrradfahrer aus. Ein Fahrradhelm kann gefährliche Kopfverletzungen verhindern und Leben retten. Doch nach Informationen von „RP Online“ tragen aktuell nur rund 15 Prozent der Radfahrer freiwillig einen Helm – das Sicherheitsbewusstsein scheint gering zu sein. Eine Unfallversicherung kann zwar helfen, die Folgen einer Kopfverletzung zu bewältigen, die Ärztekammer würde aber gerne bei der Prävention ansetzen. Doch ist eine Helmpflicht wirklich das richtige Mittel?

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