In Zeiten extrem niedriger Zinsen suchen viele Verbraucher nach Geldanlagen, die im Vergleich noch viel Rendite abwerfen sollen. Doch zahlreiche Finanzprodukte oder Anlageformen bergen hohe Risiken, welche die attraktiven Zinsen nicht rechtfertigen. „Finanztest“-Experten warnen davor, sich auf unseriöse Anlagen einzulassen, und raten zu solideren Produkten.
Unbrauchbare Geldanlagen im Vergleich: Vermietete Immobilien
Niedrige Zinsen bedeuten auch günstige Möglichkeiten für Kredite und somit auch für Immobilienerwerb. Dennoch ist der Kauf eines bereits vermieteten Hauses nur bedingt zu empfehlen. „Das Objekt darf auf keinen Fall mehr als die Nettokaltmiete von 20 Jahren kosten. Sonst wirft es nicht genug Rendite ab“, so Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur von „Finanztest“. Zwar klingt es erst einmal lukrativ, wenn Sie ein Wohngebäude für 192.000 Euro erwerben, das Ihnen 800 Euro monatliche Kaltmiete einbringt. Doch von den scheinbaren fünf Prozent Rendite müssen Sie noch Kosten für Instandhaltung, Hausverwaltung und möglichen Mietausfall abrechnen. Außerdem werden natürlich Raten für Ihren Kredit fällig. Für den Bau eines Eigenheims ist allerdings ein guter Zeitpunkt – informieren Sie sich also über die Möglichkeiten zur Baufinanzierung.




