Trotz guter Renditen: Banken verkaufen ungern ETFs

Banken verkaufen ungern ETFs_300x220In Zeiten dauerhaft niedriger Zinsen sind börsengehandelte Indexfonds, die sogenannten ETFs, eine gute Möglichkeit, Rendite aus seinem Kapital zu schlagen. Doch trotz guter Gewinnchancen und Risikostreuung werden ETFs Anlage-interessierten Kunden von Banken und Finanzberatern häufig nicht empfohlen, moniert der Finanzexperte und Journalist Hermann-Josef Tenhagen bei „Spiegel Online“.

Banken verdienen an Indexfonds kaum

Warum Berater dieses Anlageprodukt ungern anbieten, erklärt sich, wenn man weiß, wie ein Indexfonds aufgebaut ist. Die Zusammensetzung eines ETFs bildet nämlich einfach einen bestehenden Börsenindex, wie beispielsweise den Dax oder die MSCI-World-Indizes nach. Der Fonds setzt sich also aus exakt den Wertpapieren zusammen wie der zugrundeliegende Index, und entwickelt sich auch synchron dazu.

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Finanzierung Autokauf: Auto- oder Ratenkredit?

Welche Finanzierung für den Autokauf_300x240Wenn ein Autokauf ansteht, stellt sich für mehr als die Hälfte der Kaufwilligen die Frage nach einer geeigneten Finanzierung. Über 50 Prozent der Autos in Deutschland werden auf Kredit oder finanziert gekauft. Häufig werden dafür spezielle Autokredite in Anspruch genommen. Angesichts des derzeitigen Zinstiefs fragen sich Autokäufer nun, ob sich ein solcher Autokredit tatsächlich lohnt oder ob es nicht günstiger ist, den neuen Wagen über einen herkömmlichen Ratenkredit zu finanzieren.

Unterschiede zwischen Autokredit und Ratenkredit

Autokredite unterscheiden sich nicht grundsätzlich von anderen Krediten. Im Grunde handelt es sich um einen Ratenkredit mit fester Laufzeit, festem Zinssatz und monatlicher Tilgungsrate, der allerdings zweckgebunden ist. Der wesentliche Unterschied zum herkömmlichen Ratenkredit ist, dass das Fahrzeug als Sicherheit dient.

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Kfz-Versicherung: Irrtümer zur Schadensregulierung

Kfz-Versicherung muss nicht immer zahlen_300x200Die Kfz-Versicherung ist für die Schadensregulierung zuständig, wenn der Versicherte mit seinem Fahrzeug Schäden verursacht. Allerdings gibt es dabei einige Einschränkungen, die meist an das Verhalten des Versicherten oder Fahrzeughalters beziehungsweise des Fahrers im Schadenfall geknüpft sind. In welchen Fällen die Kfz-Versicherung nicht leisten muss, ist im Versicherungsvertrag festgelegt. Dabei gibt es unter den Versicherungen durchaus Unterschiede bei der Handhabung dieser Einschränkungen.

Schon kleine Mengen Alkohol am Steuer sind kritisch für die Schadensregulierung

Bei Unfällen, bei denen ein Fahrzeugführer alkoholisiert war, werden Versicherungen verständlicherweise hellhörig. Dies gilt auch, wenn der Alkoholwert des Fahrers zum Unfallzeitpunkt unter der strafrechtlich relevanten Grenze von 0,5 Promille lag. Wenn Alkohol im Spiel war, prüfen Versicherer, ob den Fahrer eine Teilschuld trifft und ob der Unfall in nüchternem Zustand hätte vermieden werden können. Diese Entscheidung kann in vielen Fällen sehr kniffelig sein. Ist jedoch geklärt, dass ein Schaden ohne Alkoholeinfluss nicht entstanden wäre, muss der Versicherungsnehmer damit rechnen, dass seine Kfz-Versicherung nicht oder nur teilweise dafür aufkommt.

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Steuerhinterziehung: Neue Regeln für Selbstanzeige

Steuerhinterziehung Härtere Regeln bei Selbstanzeige_300x200Nach einem Beschluss der Bundesregierung gelten ab 2015 schärfere Regeln bei der strafbefreienden Selbstanzeige reumütiger Steuersünder. Der in der vergangenen Woche vom Kabinett gebilligte Gesetzentwurf sieht unter anderem deutlich höhere Strafzuschläge für geständige Steuerbetrüger vor.

Deutlich höhere, gestaffelte Strafgebühren

Statt der bislang anfallenden fünf Prozent Strafgebühren wird ab kommendem Jahr bei einem Hinterziehungsbetrag von 100.000 Euro ein Strafzuschlag in Höhe von 15 Prozent fällig. Bei einer Steuerhinterziehung ab einer Million Euro erhöht sich der Strafzuschlag auf 20 Prozent. Zudem muss in Zukunft nicht nur der hinterzogene Betrag sofort an den Fiskus gezahlt werden, sondern zusätzlich auch Hinterziehungszinsen in Höhe von sechs Prozent jährlich.

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