Drohung mit Schufa-Eintrag: Was ist rechtens?

drohung-mit-schufa-eintrag-was-ist-rechtensEin neues Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) stärkt Verbrauchern den Rücken und bestätigt, dass Unternehmen säumigen Zahlern nicht einfach so mit einem Schufa-Eintrag drohen dürfen. Anlass für die Entscheidung (AZ I ZR 157/13) war ein Rechtsstreit zwischen der Verbraucherzentrale Hamburg und dem Telefonanbieter Vodafone. Vodafone habe Kunden, die in Zahlungsverzug geraten waren, bei früheren Mahnungen mit einer Drohung eines Eintrags in deren Schufa-Akte auf unfaire Weise unter Druck gesetzt, so das BGH-Urteil. Der Konzern hätte die Kunden über ihre Rechte aufklären müssen. Ohne solch einen Hinweis könnten Kunden ansonsten aus Furcht vor den negativen Folgen eines Schufa-Eintrags Rechnungen bezahlen, die sie gegebenenfalls gar nicht für berechtigt hielten, meldet „Die Welt“.

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Online-Handel: Clever sein beim Preisvergleich

online-handel-clever-sein-beim-preisvergleich_300x200.jpgIm Online-Handel geht es zeitweilig ähnlich unberechenbar zu wie an der Börse – die Preise im Internet unterliegen starken Schwankungen, was den Preisvergleich zunehmend erschwert. Das ist besonders ärgerlich, wenn Sie kurzfristig etwas anschaffen müssen. Verbraucher, die sich etwas mehr Zeit mit ihrer Kaufentscheidung lassen können, haben bessere Chancen, die Preisachterbahn zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Schwierige Aufgabe: Preisvergleich im Internet

„Allein Amazon nimmt jeden Tag 2,5 bis 3 Millionen Preisänderungen vor“, zitiert das Magazin „Focus“ den Handelsexperten Thomas Täuber von der Unternehmensberatung Accenture. Dadurch werde es für Kunden im Online-Handel immer komplizierter, einen Überblick zu gewinnen. Auch für spezielle Suchmaschinen zum Preisvergleich wird das Preisdurcheinander zunehmend schwerer zu entwirren. Während früher die Frage lautete, in welchem Online-Shop am besten bestellt werden sollte, lautet sie heute: „Wann kaufe ich wo?“ merkt Täuber an.

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Wohnfläche: Fehler und Missverständnisse vermeiden

Immobilienkauf: Wohnfläche richtig berechnenFachleute gehen davon aus, dass die Wohnfläche etwa jeder zweiten Wohnung in Deutschland kleiner ist, als im Miet- oder Kaufvertrag angegeben. Derartige Abweichungen können sowohl Mieter als auch Immobilienbesitzer unter Umständen einiges an Geld kosten. „Hochgerechnet auf ganz Deutschland dürften Vermieter damit Monat für Monat Miete für Millionen von Quadratmetern kassieren, die gar nicht existieren“, erklärt der Berliner Architekt Lutz Hoffmann im Gespräch mit der „Welt“.

Falsche Wohnflächenangaben auch für Immobilienkäufer problematisch

Fehlerhafte Angaben der Wohnfläche sind nicht nur ein Problem für Mieter, die aufgrund dessen möglicherweise zu viel Miete oder einen zu hoch angesetzten Nebenkostenanteil zahlen. Auch Immobilienbesitzer und -käufer sind davon betroffen. „Nicht in allen Eigentumswohnungen ist die Wohnfläche so groß, wie im Kaufvertrag ausgewiesen“, erklärt Georg Happ vom Eigentümerverband Haus & Grund gegenüber der „Welt“. Wenn sich die Wohnfläche im Nachhinein als kleiner herausstellt, als ursprünglich angenommen, kann dies spürbare Auswirkungen auf die Renditekalkulation haben.

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Immobilien im Ausland: Lohnt sich der Kauf?

immobilien-im-ausland-kaufen_300x200.jpgEin eigenes Feriendomizil in Spanien, Italien oder Schweden ist ein Traum vieler reisefreudiger Menschen. Nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) wünscht sich jeder vierte Deutsche ein eigenes Ferienhaus, verwirklicht haben diesen Traum allerdings nur etwa 0,6 Prozent. Für alle, die ernsthaft über den Kauf einer Immobilie im Ausland nachdenken, könnte jetzt ein guter Zeitpunkt sein.

Euro-Krise führt zu günstigen Preisen für Immobilien im Ausland

In vielen beliebten Urlaubsländern sind die Preise stark gesunken, sodass der Kauf von Immobilien im Ausland derzeit relativ günstig sein kann. Kaufinteressierte können bereits mit einem vergleichsweise kleinen Budget fündig werden: In Ländern wie Schweden, Italien und Spanien kann schon ein fünfstelliger Eurobetrag ausreichen, um sich den eigenen Ferientraum zu verwirklichen. Diese interessanten Preise für Immobilien im Ausland sind in südlichen Ländern eine Folge der anhaltenden Euro-Krise. In Italien und Spanien ist die Schwäche der Wirtschaft deutlich zu spüren – viele Haus-und Grundbesitzer entscheiden sich daher, ihren Zweitwohnsitz zu verkaufen. So ist ein verhältnismäßig großes Angebot an ansprechenden Ferienhäusern entstanden. Insbesondere in Spanien sind die Preise massiv gesunken, was auf die geplatzte Immobilienblase zurückzuführen ist.

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Bank der Zukunft: Filialen oder Online-Banking?

Zukunft-der-Banken-Online-BankingAufgrund des anhaltenden Zinstiefs schwinden die Einnahmequellen für Banken. Betroffen sind vor allem kleine regionale Banken, die ihre Gewinne hauptsächlich über das klassische Einlagengeschäft generieren. Experten schätzen, dass vielen Filialen in den nächsten zwei Jahren das Aus droht, wenn das Zinsniveau nicht wieder anziehen sollte. Derzeit versuchen zahlreiche Geldinstitute durch die Einführung neuer Bankgebühren, beispielsweise für Überweisungen in Papierform, die Umsatzeinbußen auszugleichen. Der Großteil der neu eingeführten Bankgebühren betrifft Transaktionen am Bankschalter – es scheint, als wollten die Filialbanken ihre Kunden zum Online-Banking erziehen.

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