Tierversicherung: Was ist Pflicht?

tierversicherung-was-ist-pflicht_300x200Der Hund gilt als bester Freund des Menschen – dementsprechend gut sollte der Vierbeiner auch versichert sein, denken sich zumindest viele Hundeherrchen. Dabei ist Versicherungsschutz für Tiere kein Spleen überdrehter Tierfreunde. Wenngleich eine Tierkrankenversicherung eher eine luxuriöse Zusatzabsicherung darstellt, sind manche Policen für Hunde und andere Haustiere tatsächlich Pflicht. Welche Tierversicherungen unverzichtbar sind, lesen Sie hier.

Haftpflichtversicherung für Haustierbesitzer nicht zu umgehen

In vier von zehn deutschen Haushalten leben Haustiere, berichtet die „Welt“. Mit der Anschaffung eines Tiers kommen auf den Halter einige Kosten zu: Nicht nur für Futter und Zubehör, auch die Beiträge für eine Haftpflichtpolice können auf dem Ausgabenzettel stehen. In Deutschland ist eine Haftpflichtversicherung für private Tierhalter in einigen Fällen Pflicht. Wer privat Tiere hält, unterliegt nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) der sogenannten Gefährdungshaftung. Der Gesetzgeber stuft das Verhalten von Tieren als unberechenbar ein und sieht die Haltung deshalb grundsätzlich als Gefährdung für die unmittelbare Umgebung an. Paragraf 833 BGB bestimmt: „Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.“ Fügt also beispielsweise ein Hund einem Dritten einen Schaden zu, muss der Halter für diesen aufkommen – selbst wenn er selbst keine Schuld an dem Unfall trägt.

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Fonds und Fondsarten für Einsteiger erklärt

fonds-und-fondsarten-fuer-anfaenger-erklaertDie meisten Sparer haben schon mal von Fonds als Geldanlagemöglichkeit gehört und können sich auch grob etwas unter dem Begriff vorstellen. Stehen allerdings die ersten Entscheidungen an, welche Fondsart und welcher Anlagenschwerpunkt gewählt werden sollen, wird es für manchen Fondsneuling schwierig. Damit Sie sich zukünftig im Fondsdschungel und dem Geldanlage-Vergleich besser zurechtfinden, haben wir hier die wichtigsten Informationen zum Thema Fondsarten und Formen zusammengetragen.

Verschiedene Fonds für unterschiedliche Anlageziele

Unter dem Begriff Fonds lassen sich eine ganze Reihe an verschiedenen Fondsarten finden. Je nachdem welche Anlagestrategie ein Sparer verfolgt, ist die Auswahl der passenden Fondsart wichtig. Alle Fonds haben gemein, dass sie nicht nur ein, sondern einen Mix aus vielen verschiedenen Wertpapieren darstellen. Je breiter ein Fonds aufgestellt ist, also umso mehr Werte er enthält und umso mehr Märkte, Branchen und Länder dadurch berücksichtigt werden, desto stabiler kann die Performance erwartet werden. Stabil bedeutet dabei, dass der Wert des Fonds weniger stark schwankt. Die Folge sind weniger hohe Renditen als bei riskanteren Anlageprodukten, gleichzeitig sind aber auch die Verlustrisiken entsprechend geringer. Mehr dazu können Sie unter dem Punkt Diversifikation in der FinanceScout24 Akademie erfahren.

Bei den Fondsarten wird laut dem Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (BVI) grobe zwischen sechst verschiedenen Kategorien unterschieden. Im Folgenden finden Sie die Fondsarten samt Kurzbeschreibung:
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Vermögensaufbau: Einfach Geld anlegen

geld-anlegen-vermoegensaufbau_300x200Ein halbes Leben lang beschäftigen sich viele Menschen mit dem Vermögensaufbau. Fast während des gesamten Berufslebens geht es darum, mittelfristig Geld für besondere Anschaffungen anzusparen und langfristig eine ausreichende Altersvorsorge aufzubauen. Wer längerfristig Geld anlegen möchte, kommt im aktuellen Zinstief kaum ohne Börsenwerte aus. Doch viele deutsche Sparer verzichten auf die höhere Rendite, weil ihnen Aktienanlagen zu riskant oder auch zu kompliziert erscheinen. Dabei stehen die Chancen, dass viele Aktienwerte steigen, für 2015 gut. Zudem können bereits zwei Anlageprodukte für den Vermögensaufbau ausreichen.

 

Eine komplette Anlagestrategie mit nur zwei Produkten

In einem Interview mit dem „Handelsblatt“ gab Andreas Beck, Gründer und Chef des Münchener Instituts für Vermögensaufbau (IVA), Sparern nützliche Tipps, wie Sie relativ einfach Geld anlegen können. Die Idee basiert auf dem Einfaktorenmodell, welches bereits seit 1964 wissenschaftlich belegt ist. Einfaktorenmodell bedeutet dabei, dass als Renditequelle nur der Faktor Marktrendite berücksichtigt wird. Entsprechend beschränkt sich die Anlagestrategie auf Aktien und Anleihen. Beck rät, bei der Umsetzung dieser Strategie für den Vermögensaufbau auf unterschiedliche ETFs zu setzen. Für Minimalisten reichten dabei sogar zwei börsengehandelte Indexfonds aus, um ein Depot zu bilden, dessen Performance in den vergangenen Jahren von weniger als zehn Prozent der Fondsmanager geschlagen worden wäre. Der Experte für Vermögensaufbau empfiehlt dazu:

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Rechtsschutzversicherung leistet nicht: Drei Fälle

rechtsschutzversicherung-leistet-nicht-drei-faelle_300x200Vor Streit ist im Leben niemand gefeit! Viele Menschen, die für den Ernstfall vorsorgen möchten, entscheiden sich, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen – eine Police, die nicht unbedingt zum Versicherungs-Repertoire des Otto Normalverbrauchers zählt. Zwar kann eine Rechtsschutz im Streitfall viele Vorteile bringen, doch die Leistung der Versicherung kennt auch Grenzen – nicht in jedem Fall greift die Rechtsschutzversicherung. Stiftung Warentest testet regelmäßig verschiedene Anbieter und rät, genau hinzuschauen, ehe ein Vertrag unterzeichnet wird.

 

In allen Rechtsschutzversicherungsbereichen können Ausnahmen gelten

Einige mögliche Streitfälle, die Ihnen in den Sinn kommen, wenn Sie an eine Rechtsschutzversicherung denken, sind von vornherein aus dem Leistungskatalog der Versicherer ausgeschlossen und müssen auf Wunsch gegen einen zusätzlichen Beitrag dazu gebucht werden, berichtet auch der „Focus“. Vor Vertragsabschluss für eine Rechtsschutzversicherung steht der Verbraucher meist vor der grundsätzlichen Frage, für welche Lebensbereiche er mit der Police vorsorgen möchte: Berufsrechtsschutz, Verkehrsrechtsschutz, Wohnungsrechtsschutz oder Privatrechtsschutz. Für jeden dieser Bereiche können Ausnahmen gelten, in denen der entsprechende Versicherer entgegen möglicher Erwartungen nicht leistet.

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Steuererklärung 2015: Das sollten Sie beachten

steuererklaerung-2015-das-sollten-sie-beachten_300x200Wenn Sie verpflichtet sind, Ihre Steuererklärung für 2014 abzugeben, bleibt nicht mehr allzu viel Zeit. Aber auch alle, die freiwillig Steuern zurückfordern möchten oder einen Steuerberater haben und daher noch bis zum Ende des Jahres Zeit haben, sollten sich schon mal mit dem Thema Steuer beschäftigen. Dieses Jahr gibt es nämlich einige Änderungen, die Sie unbedingt kennen sollten.

 

Grundfreibetrag wurde erhöht

Die im wahrsten Sinne des Wortes grundlegendste Neuerung ist die Änderung des Grundfreibetrags. Dieser wurde von bisher 8.130 Euro auf 8.345 Euro erhöht. Für Ehepartner gilt entsprechend der gemeinsame doppelte Grundbetrag von 16.690 Euro. Wessen Einkommen unter dem Grundfreibetrag liegt, muss keine Steuern zahlen. Steuerpflichtige versteuern nur ihr Einkommen oberhalb des Freibetrags. Durch die Heraufsetzung der Grenze spart jeder Steuerzahler also ein paar Euro im Jahr.

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