Wichtige Versicherungen für Selbstständige

Wichtige Versicherungen für Selbstständige_70139665Selbstständige müssen sich im Vergleich zu Angestellten um viele Belange selbst kümmern – dazu gehören auch einige wichtige Versicherungen. Wer beruflich sein eigener Herr sein möchte, sollte deshalb gut abwägen, wie er sich im Fall der Fälle absichern möchte. Davon abgesehen sind einige Versicherungen auch für Selbstständige verpflichtend.

Auch für Selbstständige verpflichtend: Krankenversicherung und Pflegeversicherung

Die Kranken- und auch die Pflegeversicherung sind in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben – sowohl für Angestellte als auch für Selbstständige. Bei der Krankenversicherung haben letztere zwei Optionen: Sie können sich für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) entscheiden und sich als freiwilliges Mitglied bei einer der gesetzlichen Krankenkassen versichern. Grundsätzlich ist für Selbstständige auch eine private Krankenversicherung (PKV) möglich. Obwohl diese in der Regel attraktivere Leistungen anbietet und die Kosten für jüngere Versicherungsnehmer überschaubar sind, sollten Selbstständige hier sehr gründlich abwägen: Eine private Krankenversicherung ist im Alter oft mit höheren Kosten verbunden, außerdem ist ein späterer Wechsel in eine gesetzliche Versicherung in manchen Fälle kompliziert. Wenn Sie auf bestimmte Leistungen nicht verzichten möchten, bietet sich möglicherweise eine gesetzliche Krankenversicherung ergänzt durch entsprechende private Krankenzusatzversicherungen als guter Kompromiss an.

Als Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung  sind Sie automatisch auch gesetzlich pflegeversichert. Privat Krankenversicherte müssen sich hingegen selbst um eine private Pflegeversicherung kümmern. Diese Versicherung  kommt für die Kosten auf, die entstehen, wenn Sie aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit oder altersbedingt pflegebedürftig werden sollten und ist daher elementar. weiterlesen →

Modernisierungsmaßnahmen: Droht eine Mieterhöhung?

Modernisierungsmaßnahmen-droht eine Mieterhöhung_2631873Für Mieter ist es ein zweischneidiges Schwert: Modernisierungsmaßnahmen am Haus oder in der Wohnung erhöhen oft einerseits den Komfort, resultieren jedoch häufig auch in einer Mieterhöhung. Als Mieter haben Sie hier bestimmte Rechte, die Sie kennen sollten – denn wie die „Süddeutsche Zeitung“  (SZ) berichtet, planen viele Vermieter für das Jahr 2016 Modernisierungsmaßnahmen.

Modernisierungsmaßnahmen von Immobilien: Es droht eine Mieterhöhung

Nach umfassenden Modernisierungsmaßnahmen darf der Eigentümer anschließend die jährliche Miete um elf Prozent der dafür angefallenen Kosten erhöhen. Diese Modernisierungen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen: Laut der Ratingagentur Scope geben die größten Wohnungskonzerne in Deutschland heute beinahe dreimal so viel dafür aus wie noch 2009. Sie profitieren dabei von staatlicher Förderung und aktuell vergleichsweise niedrigen Zinsen. Informationen der „SZ“ zufolge plant etwa die Vonovia, der größte Wohnungskonzern Deutschlands, eine Ausweitung der Modernisierungen um 38 Prozent. Die Mietpreisbremse, die hierzulande vielerorts seit der zweiten Jahreshälfte 2015 Mieterhöhungen begrenzt, gilt nach umfassenden Modernisierungsarbeiten nicht mehr. weiterlesen →

Crowdinvesting: Das sollten Anleger wissen

crowdinvesting_124780198Beim Crowdinvesting können Anleger auch schon mit sehr geringen Beträgen Beteiligungen an Unternehmen erhalten und im besten Fall hohe Renditen erzielen. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) berichtet, bergen diese Investments allerdings auch ein höheres Verlustrisiko als herkömmlichen Formen der Geldanlage. Wer sich allerdings an einige grundsätzliche Regeln hält, erhöht seine Chancen, mit Crowdinvesting Gewinne zu realisieren.

Was ist Crowdinvesting?

Crowdinvesting ist eine Form des Crowdfundings, allerdings ist bei der Investitionsvariante eine Gewinnbeteiligung vorgesehen. Beim Crowdfunding handelt es sich hingegen eher um Spenden, mit denen Teilnehmer kulturelle, soziale oder technologische Projekte unterstützen und dafür häufig – aber nicht immer – Sachleistungen erhalten. Crowdinvesting ist in verschiedenen Bereichen möglich und wird häufig von jungen Start-up-Unternehmen genutzt, um die Umsetzung ihrer ersten Projekte zu finanzieren. Bereits mit sehr geringen Beträgen von wenigen Euro können Anleger in ein Projekt investieren, sodass diese Form der Geldanlage einem großen Personenkreis offensteht. weiterlesen →

Lebenslanges Wohnrecht und Nießbrauchsrecht

Lebenslanges Wohnrecht und Nießbrauchsrecht-119209720Ein lebenslanges Wohnrecht bietet Eltern die Möglichkeit, ihre Immobilie schon vor dem eigenen Ableben an die Kinder zu übertragen und trotzdem die Sicherheit zu haben, weiterhin dort wohnen bleiben zu können. Eine solche vorzeitige Schenkung wird häufig vorgenommen, um die Erbschaftsteuer zu umgehen. Trotzdem möchten die vormaligen Besitzer ihr Haus meist noch weiterhin nutzen. Um rechtlich abgesichert zu sein, wird dann ein lebenslanges Wohnrecht vereinbart. Wie das Magazin „Focus“ berichtet, empfiehlt sich in vielen Fällen aber auch das sogenannte Nießbrauchsrecht, bei dem der Berechtigte mehr Befugnisse erhält.

Lebenslanges Wohnrecht als Absicherung

Für viele Menschen ist eine Immobilie elementarer Bestandteil der privaten Altersvorsorge, da dort der eigene Lebensabend mietfrei verbracht werden soll. Andererseits soll die Immobilie aber meist auch an den Nachwuchs übergehen – am besten ohne hohe Erbschaftssteuer. Eine Schenkung bringt aber auch Risiken mit sich: Bei Streitigkeiten mit den Kindern müssen die Eltern schlimmstenfalls aus dem vormals eigenen Haus ausziehen. Auch für unverheiratete Paare ist diese Frage wichtig: Denn nach dem Tod des einen Lebenspartners muss der andere möglicherweise ausziehen, wenn das Haus bereits an die Kinder des Verstorbenen übertragen wurde und diese es selbst nutzen wollen. Ein lebenslanges Wohnrecht bietet eine Absicherung in solchen Fällen. Dabei wird im Grundbuch festgehalten, dass der Berechtigte bis zu seinem Lebensende in der Immobilie wohnen darf. weiterlesen →

Familienversicherung: Diese Policen sind sinnvoll

familienversicherung-diese-policen-sind-sinnvoll-156648317Selbst Menschen, die vorher nur wenige Gedanken an Versicherungen und Vorsorge verschwendet haben, denken nach der Geburt eines Kindes meist anders. Versicherer nutzen diese Umstand teilweise aus und bieten jungen Familien spezielle Policen mit interessanten bis vielversprechenden Bezeichnungen. Bianca Boss vom Bund der Versicherten (BdV) warnt in der „Welt“: „Außer einem netten Namen haben diese Versicherungspakete für Familien aber nichts zu bieten.“ Unverzichtbar sind für Familien hingegen in der Regel eine private Haftpflichtversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversichung und eine Risikolebensversicherung. Diese Versicherungen können Familien jedoch auch separat abschließen, anstatt ein Paket mit teils überflüssigen Policen zu buchen.

Die wohl wichtigste Familienversicherung: Privathaftpflicht

Eine private Haftpflichtversicherung deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab, die Sie oder Ihre Kinder im privaten Umfeld verursachen. Es gilt das Prinzip der Familienversicherung: Es reicht, wenn ein Elternteil eine Haftpflichtversicherung abschließt, weil alle anderen Personen, die im selben Haushalt leben, automatisch mitversichert sind. Beachten Sie, dass für Kinder unter sieben Jahren eine Sonderregelung gilt. Solange Sie Ihre Aufsichtspflicht nicht verletzen, können Sie als Eltern nicht haftbar gemacht werden. Das heißt: Zerstört ihr sechsjähriger Sohn beim Fußballspielen im Garten eines Bekannten die Scheibe der Terrassentür, bleibt Ihr Bekannter auf dem Schaden sitzen.

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