Klauseln der Versicherer: Der Teufel im Detail

Klauseln der Versicherer: Was ist wichtig?Der Vertragstext für eine Versicherung wirkt für viele Kunden häufig wie Fachchinesisch. Welcher Laie weiß schon aus dem Stegreif etwas mit „Effektenklausel“ oder „Prospekthaftungsklausel“ anzufangen? Versicherer sind zudem nicht immer darum bemüht, Licht ins Dunkel von unverständlichen Formulierungen und Schachtelsätzen zu bringen. Dabei kann in einigen Fällen das ,Kleingedruckte dazu führen, dass Sie nicht die Leistung bekommen, mit der Sie eigentlich gerechnet haben.

Unverständliche Klauseln
Schon seit Langem kritisieren Verbraucherschützer die teils schwierige Sprache der Versicherer und der Bundesgerichtshof (BGH) hat bereits mit einem Urteil reagiert: Einige Klauseln von Rechtsschutzversicherungen wurden für ungültig erklärt (hier nachlesen). Ganz im Sinne des Verbrauchers erklärten die Richter, dass Teile von Vertragstexten schlichtweg unverständlich seien.

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Unverzichtbar: Private Vorsorge gegen Rentenlücke

Unverzichtbar: Private Vorsorge gegen RentenlückeAuf dem Papier sieht die Rentenlücke oft gar nicht so schlimm aus: Nicht selten weist der Rentenbescheid nur wenige Hundert Euro Differenz zum aktuellen Einkommen aus. Dafür eine aufwendige private Vorsorge anzuleiern, erscheint manchen überflüssig. Doch sie begehen einen Denkfehler, der sie teuer zu stehen kommen kann.

Wie die Rentenlücke entsteht
806 Euro wird die Rentenlücke monatlich im Schnitt für alle betragen, die sich allein auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen und keine zusätzliche private Vorsorge betreiben. Zu diesem Ergebnis kam eine Umfrage von TNS-Emnid im Auftrag des Magazins „Focus“.  Dass sich die Lage für Arbeitnehmer auf den ersten Blick viel besser darstellt, hängt damit zusammen, dass auf dem Rentenbescheid mehrere Faktoren nicht erfasst werden:

  • die Abzüge für die Krankenversicherung
  • die Steuerabzüge – ab 2040 müssen 100 Prozent der Rente versteuert werden
  • die Kaufkraft-mindernde Inflation

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Kopfpauschale sinnvoller als Bürgerversicherung?

Kopfpauschale sinnvoller als Bürgerversicherung?Die Überalterung der Gesellschaft droht den Generationenvertrag und damit auch das deutsche Gesundheitssystem in absehbarer Zeit ins Wanken zu bringen. Damit die Deutschen weiterhin eine solide Versorgung bekommen, muss das Modell also schon jetzt überarbeitet werden. Grundsätzlich sind zwei Konzepte auf dem Tisch, die es richten sollen:

  • Eine Bürgerversicherung und
  • ein einkommensunabhängiger Gesundheitsbeitrag, der auch Kopfpauschale genannt wird.

Uneinigkeit bei den Parteien
Doch die beiden Alternativen polarisieren: Während Rot-Grün mit der Bürgerversicherung das Gesundheitssystem reformieren will, kommt für FDP und CDU nur ein einkommensunabhängiger Gesundheitsbeitrag, also die Kopfpauschale, infrage. Beim Vorschlag der Opposition wären ausnahmslos alle in der Bürgerversicherung versichert, alle Anbieter – die privaten eingeschlossen – würden sich am Risikostrukturausgleich beteiligen. Die Versicherten könnten die Kasse frei wählen, die Höhe ihrer Beiträge wäre einkommensabhängig. Insgesamt zielt dieses Modell auf eine Entlastung der Geringverdiener.

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Niedrige Festgeld-Zinsen: Die Treppenstrategie

Niedrige Festgeld-ZinsenWenn Sie trotz niedriger Festgeld-Zinsen an dieser Anlageform festhalten möchten, etwa weil sie besonders risikoarm und wenig aufwendig ist, sollten Sie Ihre Strategie an die aktuellen Verhältnisse anpassen. Die Umsetzung hängt im Wesentlichen davon ab, ob Sie davon ausgehen, dass das Zinsniveau auf dem aktuellen Tiefstand verharrt oder ob Sie eine Verbesserung der Lage erwarten. Im zweiten Fall kann sich die Treppenstrategie als gutes Mittel erweisen, bei der Sie Ihr Geld auf Festgeld mit verschiedenen Laufzeiten aufteilen.

Treppenstrategie – wozu das Ganze?
Mithilfe der als Treppenstrategie bezeichneten Methode, die auch die Experten von „Finanztest“ empfehlen, bleiben Sie im Falle von allmählich steigenden Festgeld-Zinsen flexibel. Gleichzeitig kommen Sie stets in den Genuss der aktuell bestmöglichen Renditen und verschenken weniger. So fahren Sie bei einem Zins-Aufwind wesentlich besser, als wenn Sie Ihre gesamten Ersparnisse zu den derzeitigen schwachen Konditionen langfristig anlegen.

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Lohnen sich die Kosten für den Steuerberater?

Kosten für den Steuerberater – lohnenswert?Wer bisher einen großen Bogen um seine Steuererklärung gemacht hat, ist vermutlich kein großer Fan des bürokratischen Zahlenspiels. Viele Verweigerer überlegen aus diesem Grund, lieber die Kosten für einen Steuerberater in Kauf zu nehmen, als die Steuererklärung selber zu machen. Doch lohnt sich dieser Schritt wirklich?

 

Steuererklärung selber machen? Drei Alternativen
Für alle, die das Projekt Steuererklärung angehen wollen, ist die Steuerberatung beim Profi nur eine mögliche Form der Hilfestellung. Drei Wege sind gibt es:

  • Steuerberater
  • Lohnsteuerhilfevereine
  • Computer-Software

Dabei übersteigen die Kosten für den Steuerberater jene für die anderen Alternativen deutlich. Den Rahmen regelt hier die Steuerberatergebührenordnung. Dabei gilt als Faustregel, dass die Fachmänner auf dem Land ihre Gebühr eher im Bereich des Minimalwertes ansetzen, während sie sich in der Großstadt eher am Mittelwert orientieren – für alles darüber müssen sie gute Argumente haben.

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