Gute Fonds erkennen: Kennzahlen sind nicht alles

So lassen sich gute Fonds erkennenAnleger können in Deutschland aus über 10.000 Investmentfonds wählen. Um bei dem breiten Angebot das passende Anlageprodukt zu finden, helfen Kennzahlen und die bisherige Wertentwicklung nur bedingt. Eine längerfristige Analyse der Wertentwicklung ist sinnvoll, um gute Fonds zu erkennen.

Im vergangenen Monat wurde bekannt, dass Anlegern des IVG Fonds EuroSelect 14, der zum Kauf des berühmten Londoner Geschäftsgebäudes „The Gherkin“ von Stararchitekt Norman Foster aufgelegt wurde, hohe Verluste drohen. Nun fragen sich viele Anleger, woran sich gute Fonds erkennen lassen.

Gute Fonds nicht zwangsläufig dauerhaft erfolgreich

Wie sich Kurse entwickeln, lässt sich generell nicht vollkommen verlässlich vorhersagen, auch nicht von Finanzanalysten und Fondsmanagern. Daher ist eine gute Entwicklung eines Fonds in der Vergangenheit keine Garantie für hohe zukünftige Renditen. Erfolgreiche Fonds ziehen häufig viele neue Anleger an. Dies hat zur Folge, dass der Fondsmanager größere Summen anlegen muss und im Zuge dessen eventuell eine Strategieänderung erforderlich werden könnte. Ob diese dann aufgeht, ist im Vorfeld nicht absehbar.
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Renteneintritt: Wer will die Flexi-Rente?

Renteneintritt_Wer_will_die_Flexi_Rente_300_200Die Umsetzungen von Mütterrente und Rente mit 63 Jahren laufen noch, da soll mit der Flexi-Rente schon das nächste Reformprojekt folgen. Bereits seit Monaten wird dieses Thema diskutiert. Die Flexi-Rente soll einen flexibleren Renteneintritt ermöglichen. Arbeitnehmer sollen dann wahlweise früher oder später in Rente gehen können. Bis Herbst will die Bundesregierung nun Vorschläge für die Gestaltung der Reform sammeln. Was denken Sie über die flexiblere Rente? Diskutieren Sie mit!

Renteneintritt nach persönlicher Vorliebe

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Carola Reimann stellte die ersten Pläne der Sozialdemokraten für eine Flexi-Rente gegenüber der „Berliner Zeitung“ vor. Ziel der Reform soll es sein, dass jeder früher in Rente gehen, aber auch länger arbeiten kann. Ab dem 60. Lebensjahr sollen Arbeitnehmer dann ihren Renteneintritt nach ihren Vorstellungen gestalten dürfen. Wer früh in Rente gehen möchte, kann dies mit gewissen Rentenabschlägen bereits drei Jahre früher tun als aktuell. Damit die Abschläge nicht zu hoch ausfallen, werde derzeit darüber nachgedacht, ob Arbeitnehmer in jüngeren Jahren Arbeitszeiten ansparen oder freiwillige Rentenbeiträge leisten könnten, um diese später zur Reduzierung der Abschläge zu verwenden. Zusätzlich wäre es denkbar, dass die Rentenleistungen durch Betriebsrente oder eine private Altersvorsorge selbst aufgestockt werden könnten.

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Nicht nur Gewinner bei Rentenangleichung Ost-West

Nicht_nur_Gewinner_bei_Rentenangleichung_300_200Auch 24 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung sind die Renten in Ost und West immer noch nicht auf einem einheitlichen Niveau. Kürzlich erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dass sie bis 2017 ein Gesetz anstrebe, das den Fahrplan für eine Rentenangleichung Ost-West bis zum Jahr 2020 vorgebe. Der Bundesregierung scheint dieses Thema also nicht allzu sehr unter den Nägeln zu brennen.

Rentenangleichung Ost-West – ein Dauerbrenner

Andere Stimmen fordern hingegen seit Jahren eine umgehende Angleichung der Renten in Ost und West. Die einheitliche Berechnung der Renten in beiden Landesteilen wurde schließlich schon im Einigungsvertrag von 1990 festgehalten. Zahlreiche Politiker, darunter der FDP-Rentenexperte Heinrich Kolb, sind der Meinung, dass eine Anpassung schon längst möglich gewesen wäre.

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ bemerkte, kommt das Thema Rentenangleichung Ost-West in aller Regelmäßigkeit vor Wahlen auf den Tisch. In den kommenden Wochen wird in drei
ostdeutschen Bundesländern gewählt, da lässt sich mit dem Versprechen einer Rentenangleichung punkten. Zuvor stand das Thema letztmalig kurz vor der Bundestagswahl 2009 in der Diskussion. Bereits damals erklärte die Kanzlerin, eine Lösung in der kommenden Legislaturperiode anzustreben.

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Investitionen in der Bauwirtschaft

Investitionen_in_der_Bauwirtschaft_300_200Die in der Bauwirtschaft getätigten Investitionen für Neubauten, Umbauten oder Erweiterungsbauten sind ein wichtiger Indikator für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft und des Immobilienmarkts. Die Bauinvestitionen werden regelmäßig vom Statistischen Bundesamt im Rahmen des Bruttoinlandsprodukts ermittelt. Der anhaltende Immobilien-Boom in Deutschland lässt sich an den Zahlen deutlich erkennen. Er konzentriert sich allerdings vorrangig auf den Wohnungsmarkt, gewerbliche und öffentliche Bauinvestitionen hängen hinterher.

Bauinvestitionen nehmen zu

In Deutschland herrscht seit Langem ein regelrechter Bauboom. Die große Nachfrage nach Wohnungen und Häusern ist so groß, dass die Preise der Bauwirtschaft allmählich steigen und auch die letztlichen Immobilien teurer werden. Durch die dauerhaft niedrigen Zinsen und die daraus resultierenden günstigen Kredite bleiben Neubau und Wohnraum jedoch für viele professionelle und private Investoren interessant. Entsprechend stieg das Volumen der Bauinvestitionen in den letzten Jahren deutlich an. Und auch im ersten Quartal 2014 setzte sich der Positivtrend fort, die Anzahl der Bauinvestitionen stieg um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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Sicher bezahlen beim Onlineshopping

Sicher bezahlen beim OnlineshoppingOnlineshopping wird immer komfortabler. Kunden können bei den meisten Anbietern aus einer ganzen Reihe verschiedener Zahlungsmöglichkeiten wählen. Verbraucherschützer raten nach wie vor zum Kauf auf Rechnung, bei dem der Kunde erst nach Erhalt der Ware zahlt. Diese Zahlungsmethode birgt für den Händler allerdings das größte Risiko, sein Geld nicht zu erhalten. Daher sehen zahlreiche Onlinehändler den Kauf auf Rechnung gar nicht erst vor. In diesem Fall sind Alternativen gefragt.

Klassische Zahlungsmethoden weiterhin beliebt

Laut einer Studie des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) wurden im vergangenen Jahr noch immerhin 38 Prozent aller Online-Einkäufe per Rechnung bezahlt, wie das „Handelsblatt“ jüngst berichtete. Die Zahlung per Lastschrift, die bei rund 45 Prozent der bedeutendsten Onlinehändler möglich ist, wird von Verbraucherschützern als zweitbeste Zahlungsmöglichkeit betrachtet. Nachteil ist ganz eindeutig, dass hierbei Kontodaten an den Händler weitergegeben werden müssen. Allerdings können – wie auch bei Kreditkartenzahlungen – unrechtmäßige Abbuchungen einfach zurückgebucht werden.
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