Privatpatienten sollten Leistungen vergleichen

Privatpatienten sollten Leistungen prüfen_300x200Die private Krankenversicherung ist sehr vielseitig: Die Auswahl an unterschiedlichen Tarifen ist enorm und selbst innerhalb der Tarife können Privatpatienten teilweise individuelle Wünsche zu Leistungen umsetzen lassen. Ein einfacher Preisvergleich reicht da allein häufig nicht aus, um den optimalen Versicherer und Tarif zu finden, denn auch die Leistungen sollten den Erwartungen entsprechen. Letztlich stellt somit das Preis-Leistungs-Verhältnis die wohl beste Entscheidungshilfe dar.

Diese Leistungen sollten es sein

Das Spektrum der Leistungen von privaten Krankenversicherungen ist groß. Kunden finden sowohl günstige Tarife, welche im Leistungsumfang ungefähr der gesetzlichen Versicherung entsprechen, Tarife, die noch darunter liegen und solche, die einen besonders weitreichenden Umfang haben. Auf einige Standard-Leistungen sollten zukünftige Privatpatienten allerdings nicht verzichten, nur um die Beiträge zu drücken, berichtet das „Handelsblatt“. Ein guter Tarif einer privaten Krankenversicherung sollte demnach Folgendes bieten:

  • Chefarztbehandlung im Krankenhaus mit Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer
  • Ein umfangreicher und wenn möglich offener Hilfsmittelkatalog ermöglicht, dass Versicherte vom medizinischen Fortschritt profitieren und neue Behandlungen oder Medikamente von der Versicherung akzeptiert werden.
  • Es sollte möglichst keine Beschränkung für die Anzahl psychotherapeutischer Sitzungen geben, die übernommen werden. Falls doch, sollten 50 Sitzungen pro Jahr die Untergrenze sein.
  • Wer flexibel bleiben möchte, sollte eine Option auf Höherversicherung vereinbaren. Durch sie können Privatpatienten Leistungen später aufstocken, ohne dass eine erneute Gesundheitsprüfung erforderlich wird.
  • Leistungen für Vorsorge und Impfungen sollten mindestens auf dem Leistungsniveau der gesetzlichen Krankenversicherung liegen.

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Auf Feinheiten bei der Unfall-Definition achten

Feinheiten bei der Unfall-Definition_300x200Eine private Unfallversicherung erweitert die Leistungen der gesetzlichen Police, welche sich fast ausschließlich auf Arbeitsunfälle bezieht, wie der Spitzenverband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) informiert. Doch auch bei den privaten Versicherern ist nicht jeder Unfall gleich ein Versicherungsfall – feine Unterschiede bei der Unfall-Definition können für Überraschungen sorgen. Versicherte sollten daher beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung genau hinsehen.

Eigenbewegungsschäden absichern

Besitzer einer privaten Unfallversicherung fühlen sich im Alltag oft sicherer: Die Police kommt in vereinbarter Höhe für die Folgen von Unfällen auf und kann so die finanzielle Existenzgrundlage von Versicherten und deren Familien absichern. Doch geleistet wird nur, wenn ein Versicherungsfall eintritt, welcher der Unfall-Definition genau entspricht. Diese Definition lautet nach Informationen der „SZ“ wie folgt: „Ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis“. Das bedeutet aber, dass Verletzungen ohne Außeneinwirkung, zum Beispiel das Stolpern über die eigenen Füße oder eine Sportverletzung ohne Fremdeinwirkung, nicht automatisch versichert sind.

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Fahrradhelmpflicht – sinnvoll oder störend?

Fahrradhelmpflicht sinnvoll oder störend_300x200Der BGH hat entschieden, dass für Radfahrer keine Fahrradhelmpflicht besteht. Damit sind Radler auch nicht für möglicherweise erlittene Kopfverletzungen durch einen Unfall verantwortlich zu machen, selbst wenn sie keinen Helm tragen. Dennoch ist das Gericht der Ansicht, dass ein ordentlicher und verständiger Mensch dafür sorge, dass er keine Schäden erleidet. Aktuell tragen aber nur wenige Radfahrer einen Helm. Soll die Bundesregierung nun eine Fahrradhelmpflicht einführen oder geht die Freiheit der Radfahrer vor?

Ärzte sind für Fahrradhelmpflicht

Eine der ersten Reaktionen nach der Entscheidung zur Fahrradhelmpflicht kam vom Präsidenten der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery. Gegenüber der „Passauer Neuen Presse“ sprach er sich, „aus medizinischen Gründen“, für die Einführung einer Helmpflicht für Fahrradfahrer aus. Ein Fahrradhelm kann gefährliche Kopfverletzungen verhindern und Leben retten. Doch nach Informationen von „RP Online“ tragen aktuell nur rund 15 Prozent der Radfahrer freiwillig einen Helm – das Sicherheitsbewusstsein scheint gering zu sein. Eine Unfallversicherung kann zwar helfen, die Folgen einer Kopfverletzung zu bewältigen, die Ärztekammer würde aber gerne bei der Prävention ansetzen. Doch ist eine Helmpflicht wirklich das richtige Mittel?

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Das Rentenkonto: Grundlage der Alterseinkünfte

Rentenkonto Grundlage der Alterseinkünfte_300x200Vielen ist mittlerweile bekannt, dass eine gute Altersvorsorge mehrschichtig aufgebaut sein sollte. Neben einer möglichen betrieblichen Vorsorge bilden besonders die gesetzliche und eine zusätzliche private Altersvorsorge das Grundgerüst des Renteneinkommens. Das Fundament dieses Gerüsts ist für die meisten Arbeitnehmer ihr gesetzliches Rentenkonto. Daher sollten die Renteninformationen stets im Auge behalten werden. Nur wenn ein lückenloses Rentenkonto besteht, kann die Versicherung so die Renten berechnen, damit der Begünstigte auch bekommt, was verdient wurde. Darauf weist auch die Deutsche Rentenversicherung hin.

Rentenkonto und Renteninformationen prüfen

Viele der 42 Millionen Renteninformationen, die jährlich an alle über 27-jährigen Versicherten mit mindestens fünf Beitragsjahren versendet werden, sind lückenhaft. Dabei ist das Rentenkonto die Berechnungsgrundlage für die spätere Altersrente. Stimmen einzelne Daten nicht, kann die Rente niedriger ausfallen, als eigentlich verdient. Gesetzlich Rentenversicherte sollten daher ihre Renteninformationen regelmäßig prüfen und fehlende Zeiten nachmelden, damit der Versicherungsträger die Rente berechnen kann, ohne dass bestehende Ansprüche vergessen werden.

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So machen Sie Ihre Altersvorsorge insolvenzsicher

Sichere Geldanlage trotz Insolvenz_300x200Eine sichere Geldanlage besteht im besten Fall aus mehren Säulen: Sie können beispielsweise Ihr Erspartes auf einem Festgeldkonto für sich arbeiten lassen und zusätzlich Fonds erwerben. Aber was passiert, wenn das Unternehmen, von dem Sie Aktien besitzen, pleitegeht? Und was hat es für Folgen, wenn Ihr Kreditinstitut Insolvenz anmelden sollte?

Was passiert bei einer Bankenpleite mit Ihrem Geld?

Zunächst lässt sich feststellen, dass Ihr Geld auf einem Girokonto, Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto relativ sicher ist. So gibt es eine gesetzliche Einlagensicherung, die Ihnen im Fall einer Bankeninsolvenz bis zu 100.000 Euro erstatten kann. Zusätzlich zu diesem Notfallplan haben so gut wie alle Privatbanken in Deutschland eine freiwillige Einlagensicherung: In einem Fonds wird dafür ausreichend Geld angelegt, damit Sie im schlimmsten Fall Ihr Kapital vollständig zurückbekommen. In der Regel sind also weitaus mehr als 100.000 Euro geschützt.

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