Familienversicherung: Diese Policen sind sinnvoll

familienversicherung-diese-policen-sind-sinnvoll-156648317Selbst Menschen, die vorher nur wenige Gedanken an Versicherungen und Vorsorge verschwendet haben, denken nach der Geburt eines Kindes meist anders. Versicherer nutzen diese Umstand teilweise aus und bieten jungen Familien spezielle Policen mit interessanten bis vielversprechenden Bezeichnungen. Bianca Boss vom Bund der Versicherten (BdV) warnt in der „Welt“: „Außer einem netten Namen haben diese Versicherungspakete für Familien aber nichts zu bieten.“ Unverzichtbar sind für Familien hingegen in der Regel eine private Haftpflichtversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversichung und eine Risikolebensversicherung. Diese Versicherungen können Familien jedoch auch separat abschließen, anstatt ein Paket mit teils überflüssigen Policen zu buchen.

Die wohl wichtigste Familienversicherung: Privathaftpflicht

Eine private Haftpflichtversicherung deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab, die Sie oder Ihre Kinder im privaten Umfeld verursachen. Es gilt das Prinzip der Familienversicherung: Es reicht, wenn ein Elternteil eine Haftpflichtversicherung abschließt, weil alle anderen Personen, die im selben Haushalt leben, automatisch mitversichert sind. Beachten Sie, dass für Kinder unter sieben Jahren eine Sonderregelung gilt. Solange Sie Ihre Aufsichtspflicht nicht verletzen, können Sie als Eltern nicht haftbar gemacht werden. Das heißt: Zerstört ihr sechsjähriger Sohn beim Fußballspielen im Garten eines Bekannten die Scheibe der Terrassentür, bleibt Ihr Bekannter auf dem Schaden sitzen.

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Online-Banking und Sicherheit: Eine Frage der TAN

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Die Abwicklung von Bankgeschäften im Internet wird immer alltäglicher, wer heute ein Girokonto eröffnet, erhält in der Regel automatisch einen Zugang zum Online-Banking-Portal des jeweiligen Kreditinstituts. Dennoch haben viele Bankkunden immer noch ein mulmiges Gefühl bezüglich der Sicherheit beim Online-Banking.

Doch Banken bemühen sich, mit neuen Authentifizierungsmethoden für mehr Sicherheit zu sorgen. So haben sich die meisten Banken mittlerweile von den althergebrachten TAN-Listen auf Papier verabschiedet. Durch sogenannte Phishing-Attacken hatten es Betrüger leicht, an die Codes für Transaktionen zu kommen und das Konto leer zu räumen. Neue TAN-Verfahren setzen laut „Welt“ darauf, dass die benötigte Geheimzahl erst kurz vor der Transaktion generiert wird. Folgende Möglichkeiten kommen dabei zum Einsatz:

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Umzug: Wie Sie die Kosten von der Steuer absetzen

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Ein Umzug ist nichts Seltenes mehr. 75 Prozent aller Deutschen haben laut Informationen des Statistik-Portals „Statista“ in den vergangenen zehn Jahren mindestens einmal den Wohnort gewechselt. Maklergebühren, die Renovierung, Transportkosten und doppelte Mietzahlungen machen den Umzug häufig zu einer kostspieligen Angelegenheit. Wie und welche Kosten Sie von der Steuer absetzen können, hängt davon ab, ob der Umzug aus beruflichen oder privaten Gründen geschieht.

Diese Kosten können Sie beim berufsbedingten Umzug geltend machen

Der Fiskus fördert vor allem den Umzug aus beruflichen Gründen. Laut „Welt: “ lassen sich dafür bis zu mehrere Tausend Euro von der Steuer absetzen. Arbeitnehmer können ihre Umzugskosten als Werbungskosten geltend machen, Selbstständige als Betriebsausgaben. Die Umzugskostenpauschale beträgt 1.390 Euro für Familien und 695 Euro für Alleinstehende. Wenn Ihre tatsächlichen Umzugskosten die Pauschale übersteigen, können Sie diese auch voll von der Steuer absetzen, wenn Sie entsprechende Nachweise vorlegen können. Absetzbar sind:

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Zahlungsmittel im Urlaub vor Diebstahl schützen

zahlungsmittel-im-urlaub-vor-diebstahl-schuetzen-185122604Bargeld, Kreditkarte oder auch die Maestro-Karte für das Girokonto: Als Reisender hat man nicht nur Wertgegenstände, sondern auch einige Zahlungsmittel im Gepäck. Ein Diebstahl kann schnell die Urlaubslaune trüben. Zu dem bürokratischen Aufwand, wie Karten sperren und eine Anzeige bei der Polizei erstatten, kommt, dass Sie am Urlaubsort im schlimmsten Fall plötzlich mittellos sind. Hier finden Sie einige Tipps dazu, wie Sie Diebstahl vermeiden können.

Verschiedene Zahlungsmittel getrennt voneinander aufbewahren

Grundsätzlich gilt, dass Sie auf Reisen mindestens zwei Zahlungsmittel dabei haben und diese getrennt voneinander transportieren beziehungsweise aufbewahren sollten – also zumindest teilweise auch außerhalb der Brieftasche. Wird tatsächlich das Portemonnaie mit dem gesamten Bargeld gestohlen, haben Sie zumindest noch Reiseschecks, Kredit- oder Maestro-Karte und bleiben auch nach dem Diebstahl im Urlaub liquide. Überschlagen Sie vor Reiseantritt, wie viel Bargeld Sie benötigen werden und packen Sie nicht zu viel ein. Laut „Welt: So wappnen Sie sich im Urlaub gegen Diebe“ haben 49 Prozent der Deutschen Urlauber zu viel Bargeld dabei. Außerdem sollten Sie von der Kreditkarte und anderen wichtigen Dokumenten wie Ausweis oder Flugticket Kopien erstellen und diese getrennt vom Original aufbewahren.

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Geldanlage: Diamanten als Alternative zu Gold

geldanlage-diamanten-als-alternative-zu-gold-107207750Es ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Diese Weisheit gilt auch für das Depot. Angesichts sinkender Goldpreise schmücken einige Anleger dieses nun mit Diamanten. Da die Förderung von Rohdiamanten zurückgeht, verspricht das knappe Angebot bei wachsender Nachfrage eine positive Preisentwicklung für Diamanten und damit eine hohe Rendite. Die Diamantenförderung könne die Nachfrage nur noch bis etwa 2019 befriedigen, heißt es in einer Studie der Managementberatung Bain & Company und dem Antwerp World Diamond Centre (AWDC), auf die sich die ARD: Diamanten als Schmuck für das Depot in einem Bericht zum Thema bezieht.

Fallende Goldpreise: Diamanten als Alternative?

Diamanten erscheinen als Geldanlage nicht nur aufgrund einer positiven Preisentwicklung immer interessanter, sondern auch, weil die Goldpreise im Fallen sind. So stürzte der Preis für das Edelmetall Mitte Juli zeitweise auf ein Fünf-Jahres-Tief von 1.086 US-Dollar pro Feinunze (etwa 31 Gramm). Zwar sind auch die Preise für Diamanten in den letzten Monaten gesunken – laut ARD sank der Wert eines Diamanten von der Größe eines Karats von Juli 2014 bis Mitte 2015 um rund 15 Prozent – der Trend zeigt laut Michael Dutz, Vorstand beim Vermögensverwalter Adlatus, langfristig jedoch aufwärts.

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