SEPA-Überweisung: Dass sollten Kontoinhalber wissen

SEPA Verfahren_124150219Die SEPA-Überweisung ist seit dem 1. Februar 2016 nicht mehr nur für Unternehmen und Vereine verpflichtend, auch Privatpersonen müssen seitdem die Zahlen-Buchstaben-Kombination anstelle von Kontonummer und Bankleitzahl für Überweisungen verwenden. Wer dabei jedoch aus Versehen eine falsche IBAN angibt, sollte schnell reagieren, um eine Rückholung des Geldes zu veranlassen.

IBAN löst Kontonummer und Bankleitzahl endgültig ab

Die SEPA-Überweisung ist Teil der sogenannten SEPA-Verordnung (kurz für: Single Euro Payments Area, deutsch Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum), die für bargeldlose Zahlungsverfahren innerhalb der Europäischen Union sowie Liechtenstein, Island, Norwegen, Monaco und der Schweiz gilt. Für nationale und internationale Zahlungen dürfen Bankkunden seit dem 1. Februar nur noch die IBAN für Überweisungen nutzen. Zuvor galt für Privatpersonen eine Übergangsregelung, während der Überweisungen mit Kontonummer und Bankleitzeit von den Banken aus Kulanz ausgeführt wurden. Die IBAN ist 22-stellig und setzt sich aus der Länderkennung (in Deutschland „DE“) gefolgt von einer zweistelligen Prüfzahl sowie der bereits zuvor verwendeten Bankleitzahl und der Kontonummer zusammen. weiterlesen →

Berufsunfähigkeit: Möglichkeiten der Absicherung

Absicherung bei Berufsunfähigkeit_77152582Eine Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den wohl wichtigsten Absicherungen überhaupt, denn eine staatliche Rente erhält nur, wer vollständig erwerbsunfähig ist, so der Deutschlandfunk. Dennoch gibt es bestimmte Personengruppen, die Probleme haben eine solche Police abzuschließen – beispielsweise aufgrund von Vorerkrankungen oder eines Berufs mit hohem Unfallrisiko. Falls Sie zu diesem Personenkreis zählen, kommen für Sie möglicherweise einige Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung in Frage, die zumindest einen Teil der Absicherung übernehmen.

Alternative Versicherungsarten für die Grundabsicherung

Die Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung vollständig ersetzen kann keine der am Markt verfügbaren Versicherungsarten. Doch es gibt einige Policen, deren Leistungen in Teilen einzelnen Komponenten der Berufsunfähigkeitsversicherung ähneln. Ist diese keine Option für Sie, empfehlen Experten gelegentlich eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung als erste Alternative. Die Beiträge sind meist günstiger als die der Berufsunfähigkeitsversicherung. Allerdings sind die Anforderungen an zukünftige Versicherte ähnlich streng. Zudem erhält der Versicherte nur dann Zahlungen, wenn er vollständig arbeitsunfähig ist. Für viele Menschen, deren Antrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt wurde, kommt also die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ebenso wenig infrage. weiterlesen →

Terminservicestellen: Alle Infos für Versicherte

Terminservicestellen alle Infos für Versicherte_69687928Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) warten häufig länger auf einen Facharzttermin als Patienten mit einer privaten Krankenversicherung (PKV). Seit dem 25. Januar 2016 müssen die neu eingerichteten Terminservicestellen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) nun dafür Sorge tragen, dass auch Kassenpatienten innerhalb absehbarer Zeit einen Facharzttermin erhalten. Der Gesetzgeber sieht vor, dass auch für gesetzlich Versicherte innerhalb von vier Wochen ein Facharzttermin organisiert werden muss, informiert die „Welt“.

So funktionieren die Terminservicestellen

Versicherte, die einen Facharzttermin benötigen, erhalten die Telefonnummer sowie die Öffnungszeiten der jeweiligen Terminservicestelle von der für sie zuständigen regionalen kassenärztlichen Vereinigung. Zusätzlich ist eine ärztliche Überweisung und eine spezielle Codenummer erforderlich, um den Dienst in Anspruch nehmen zu können. Nach Ihrem Anruf hat die Servicestelle eine Woche Zeit, um Ihnen einen Arzttermin zu nennen. Zwischen Ihrer Anfrage und dem Termin dürfen laut Gesetz höchstens vier Wochen liegen. Ist es der Servicestelle nicht möglich, innerhalb dieser Frist einen Arzttermin zu ermöglichen, hat der Versicherte alternativ Anspruch auf einen ambulanten Termin in einem Krankenhaus. weiterlesen →

Wichtige Versicherungen für Selbstständige

Wichtige Versicherungen für Selbstständige_70139665Selbstständige müssen sich im Vergleich zu Angestellten um viele Belange selbst kümmern – dazu gehören auch einige wichtige Versicherungen. Wer beruflich sein eigener Herr sein möchte, sollte deshalb gut abwägen, wie er sich im Fall der Fälle absichern möchte. Davon abgesehen sind einige Versicherungen auch für Selbstständige verpflichtend.

Auch für Selbstständige verpflichtend: Krankenversicherung und Pflegeversicherung

Die Kranken- und auch die Pflegeversicherung sind in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben – sowohl für Angestellte als auch für Selbstständige. Bei der Krankenversicherung haben letztere zwei Optionen: Sie können sich für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) entscheiden und sich als freiwilliges Mitglied bei einer der gesetzlichen Krankenkassen versichern. Grundsätzlich ist für Selbstständige auch eine private Krankenversicherung (PKV) möglich. Obwohl diese in der Regel attraktivere Leistungen anbietet und die Kosten für jüngere Versicherungsnehmer überschaubar sind, sollten Selbstständige hier sehr gründlich abwägen: Eine private Krankenversicherung ist im Alter oft mit höheren Kosten verbunden, außerdem ist ein späterer Wechsel in eine gesetzliche Versicherung in manchen Fälle kompliziert. Wenn Sie auf bestimmte Leistungen nicht verzichten möchten, bietet sich möglicherweise eine gesetzliche Krankenversicherung ergänzt durch entsprechende private Krankenzusatzversicherungen als guter Kompromiss an.

Als Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung  sind Sie automatisch auch gesetzlich pflegeversichert. Privat Krankenversicherte müssen sich hingegen selbst um eine private Pflegeversicherung kümmern. Diese Versicherung  kommt für die Kosten auf, die entstehen, wenn Sie aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit oder altersbedingt pflegebedürftig werden sollten und ist daher elementar. weiterlesen →

Todesfall: Was geschieht mit laufenden Verträgen?

Todesfall - was geschieht mit laufenden Vertraegen_137421494Bei einem Todesfall sollten die Angehörigen und Erben sich möglichst zeitnah einen Überblick über bestehende Verträge des Verstorbenen verschaffen. Während einige automatisch mit dem Tod enden, laufen andere weiter, in einigen Fällen können die Erben diese übernehmen. Häufig besteht also konkreter Handlungsbedarf, wie der WDR berichtet.

Verträge überprüfen: Einige Versicherungen enden nach Todesfall

Nach einem Todesfall sollten die Angehörigen beziehungsweise Erben möglichst zeitnah die Versicherungsgesellschaften informieren. Die Krankenversicherung endet mit dem Tod des Versicherten automatisch. Waren weitere Personen über den Verstorbenen mitversichert, können diese die Versicherung jedoch weiterlaufen lassen. In diesem Fall müssen Sie bei der Versicherungsgesellschaft spätestens zwei Monate nach dem Todesfall die zukünftigen Versicherten angeben. Auch die Unfallversicherung endet nach dem Tod des Versicherten. Ein Sonderfall jedoch tritt ein, wenn die Todesursache ein Unfall war: Dann wird zunächst die vereinbarte Summe ausgezahlt, bevor der Vertrag endet. weiterlesen →